Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ist am 31.12.2013 ausgelaufen. Diese Seite dient lediglich zur Information und wird nicht mehr aktualisiert. Informationen zu Horizont 2020, dem neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, finden Sie unter www.horizont2020.de.
Die Evaluierungskriterien im 7. FRP

Die Evaluierungskriterien im 7. FRP

Bei der Evaluierung von Projektanträgen werden formale wie auch spezifische Evaluierungskriterien zu Grunde gelegt.

Evaluierungskriterien

Bevor ein Antrag überhaupt zur Begutachtung durch unabhängige Experten herangezogen werden kann, wird zunächst überprüft, ob er sämtliche formale Kriterien erfüllt:

  • Projektvorschlag entspricht dem Inhalt einer aktuellen Ausschreibung (siehe Ausschreibungstext)
  • Das beantragte Instrument ist für das Thema geöffnet (siehe Arbeitsprogramm und Ausschreibungstext)
  • Vollständigkeit der Antragsunterlagen (siehe Leitfaden für Antragsteller)
  • Erfüllung der Mindestpartnerzahl (siehe Ausschreibungstext)
  • Fristgerechter Einreichung des Antrags (siehe Ausschreibungstext)

Das elektronische Einreichungssystem SEP prüft jeden Antrag automatisch hinsichtlich der Erfüllung formaler Kriterien. 

In den Beteiligungsregeln und dem jeweiligen Arbeitsprogramm findet sich ein festgelegter Satz von Auswahlkriterien, welche durch spezifische Auswahlkriterien in Abhängigkeit vom Themenbereich und Maßnahmentyp ergänzt werden kann.

In den Beteiligungsregeln sind folgende grundlegende Evaluierungskriterien für alle Projekte der Programm Zusammenarbeit und Kapazitäten festgelegt:

  • Relevanz für die Erreichung der Programmziele
  • Wissenschaftliche/technologische Exzellenz
  • Potenzieller “Impact” durch Entwicklung, Verbreitung oder Verwertung der Projektergebnisse
  • Qualität und Effizienz von Projektimplementierung und –management

Für die Programme Ideen und Menschen gibt es darüber hinaus weitere Kriterien. Diese sind den jeweiligen Arbeitsprogrammen zu entnehmen.

Im Arbeitsprogramm Kooperation werden diese Kriterien wie folgt angewendet:

 

Förderarten 1. Wissenschaftlich/ technologiesche Exzellenz  2. Qualität und Effizienz der Projektimplemen-tierung und des Managements 3. Potentieller Impact durch Entwicklung, Verbreitung und Nutzung
Alle Förderarten 

Sinnhaftigkeit des Projektkonzepts

Qualität der Ziele

Angemessenheit der Strukturen und Verfahren des Projekt- managements

Qualität und Erfahrung der Teilnehmer

Beitrag zum erwarteten Impact wie im Arbeitsprogramm definiert

Verbund- projekte

Geplanter Fortschritt  gegenüber “state-of-the-art

Qualität und Effizienz der Methodologie und ihres Arbeitsplans

Qualität des Konsortiums als ganzes (inkl. Ausgewogenheit und Komplementarität)

Angemessenheit der Ressourcen  (Budget, Mitarbeiter, Equipment)

Angemessenheit der Maßnahmen für Verbreitung / Nutzung

IPR-Management

Excellenznetze

Beitrag zur langfristigen Integration von qualitative hochwertiger Forschung

Qualität und Effizienz des „Joint Programme of Activities“ und des dazugehörigen Arbeitsplans

Qualität des Konsortiums als ganzes (einschl. der Fähigkeit, die Fragmentierung in dem Forschungsbereich zu bekämpfen und dem Commitment zu einer tiefen und dauerhaften institutionellen Integration)

Angemessenheit der Ressourcen für die erfolgreiche Durchführung des „Joint Programme of Activities

Angemessenheit der Maßnahmen für Verbreitung der Exzellenz, Nutzung der Projektergebnisse oder Verbreitung von Exzellenz durch Engagement mit “Stakeholdern” und der Öffentlichkeit

Koordinierungs- maßnahmen (CA) und Unterstützungs-maßnahmen (SA)

CA:

Beitrag zur Koordinierung von hochwertiger Forschung

Qualität und Effizienz der Koordinierungs-mechanismen und des Arbeitsplans

SA:

Qualität und Effizienz  der Mechanismen der Unterstützungs-maßnahme und ihres Arbeitsplans

Qualität des Konsortiums als ganzes (inkl. Komplementarität, Ausgewogenheit) [SA: nur falls relevant]

Angemessenheit der Budgetaufteilung und Rechtfertigung der eizusetzenden Ressourcen (Budget, Mitarbeiter, Equipment)

Angemessenheit der Maßnahmen für Verbreitung der Exzellenz, Nutzung oder Verbreitung der Kenntnisse durch Engagement mit “Stakeholdern” und der Öffentlichkeit
 

Forschung zum Nutzen spezifischer Gruppen

 Innovativer Character des Projekts im Vergleich zum “state-of-the art"

Beitrag zum wissen-schaftlichen / technologischen Fortschritt

Qualität und Effizienz der Methodologie und ihres Arbeitsplans

Qualität des Konsortiums als ganzes (inkl. Ausgewogenheit und Komplementarität)

Angemessenheit der Budgetaufteilung und Rechtfertigung der eizusetzenden Ressourcen (Budget, Mitarbeiter, Equipment)

Angemessenheit der Budgetaufteilung und Rechtfertigung der eizusetzenden Ressourcen (Budget, Mitarbeiter, Equipment)

 

 

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Kontakt

  • Monika Schuler

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1633
    • E-Mail-Adresse: monika.schuler@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de
 

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