Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ist am 31.12.2013 ausgelaufen. Diese Seite dient lediglich zur Information und wird nicht mehr aktualisiert. Informationen zu Horizont 2020, dem neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, finden Sie unter www.horizont2020.de.

KICs

 Die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) - EU-Büro des BMBF

Die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC)

Eine Hand mal Punkte auf einen blauen Bildschirm. Die Punkte sind durch dünne Linien miteinander verbunden.

Ihre Aufgabe ist die innovationsorientierte Spitzenforschung in Bereichen von zentralem wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Interesse und die Verbreitung vorbildlicher Verfahren im Innovationssektor, die das Potenzial besitzen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu verbessern. Sie sind in ihrer internen Struktur und Verwaltung unabhängig. Ein KIC soll eine Lebensdauer von sieben bis fünfzehn Jahren haben. Die interne Organisation und Zusammensetzung sowie der Zeitplan und ihre Arbeitsmethoden werden durch die KICs selbst bestimmt. Teilnehmer eines KICs können Organisationen sein, die im Wissensdreieck von Hochschulbildung, Forschung und Innovation tätig sind, mindestens jedoch drei Partnerorganisationen, die in verschiedenen Mitgliedstaaten ansässig sind.

Nachwuchswissenschaftler/innen wird die Möglichkeit gegeben, akademische Grade und Abschlüsse in Verbindung mit Hochschulbildungstätigkeiten von den teilnehmenden Hochschuleinrichtungen nach nationalen Vorschriften und Zulassungsverfahren zu erlangen. In den Vereinbarungen zwischen dem EIT und den KICs ist vorzusehen, dass diese akademischen Grade und Abschlüsse auch als akademische Grade und Abschlüsse des EIT bezeichnet werden können.

KICs im Kontext von Horizont 2020

In der Laufzeit von Horizont 2020 sind insgesamt fünf neue KICs zu folgenden Themenfeldern geplant und teilweise bereits umgesetzt:

2014

  • Innovation für gesundes Leben und aktives Altern
  • Rohstoffe – nachhaltige Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung und Substitution

2016

  • Food4Future (Lebensmittel für die Zukunft) – nachhaltige Lebensmittelkette von den Ressourcen bis hin zu den Verbrauchern
  • Mehrwert in der Fertigung

2018

  • Urbane Mobilität
     

KICs von 2014

Das EIT hat am 11. Dezember 2014 die Auswahl der beiden neuen KICs bekannt gegeben. An beiden Konsortien sind namhafte deutsche Organisationen aus Bildung, Forschung und der Wirtschaft beteiligt. Beide KICs sind nun operativ. Für sie stehen bis 2020 jeweils bis zu 240 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zu Verfügung.

Themenfeld "Innovation für gesundes Leben und aktives Altern": EIT Health
Kolokationszentren: London (UK/Irland), Stockholm (Skandinavien), Barcelona (Spanien), Paris (Frankreich), Heidelberg (Deutschland), Rotterdam (Belgien-Niederlande)

Themenfeld "Rohstoffe": EIT Raw Materials
Kolokationszentren: Ostseeregion (Espoo, Finnland), Zentraleuropa (Metz, Frankreich), Osteuropa (Wroclaw, Polen), Nordeuropa (Luleå, Schweden), Südeuropa (Rom, Italien), Westeuropa (Leuven, Belgien)

KICs von 2009

Die ersten durch das EIT geförderten KICs wurden am 17. Dezember 2009 bekanntgegeben und haben im Frühjahr 2010 ihre Arbeit aufgenommen. Allen Projekten ist eine starke deutsche Präsenz in Bezug auf Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen gemeinsam:

Themenfeld nachhaltige Energie: KIC InnoEnergy
Kolokationszentren: Baden-Württemberg, Grenoble, Barcelona, Eindhoven-Leuven, Stockholm

Themenfeld Klimawandel - Anpassung und Vermeidung: Climate-KIC
Kolokationszentren: London, Zürich, Großraum Berlin, Großraum Paris, Randstad

Themenfeld nächste Generation der Informations- und Kommunikationsgesellschaft: EIT Digital 
Kolokationszentren: Stockholm, Helsinki, Berlin, Paris, Eindhoven


 Die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) - EU-Büro des BMBF

Die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC)

Eine Hand mal Punkte auf einen blauen Bildschirm. Die Punkte sind durch dünne Linien miteinander verbunden.

Ihre Aufgabe ist die innovationsorientierte Spitzenforschung in Bereichen von zentralem wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Interesse und die Verbreitung vorbildlicher Verfahren im Innovationssektor, die das Potenzial besitzen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu verbessern. Sie sind in ihrer internen Struktur und Verwaltung unabhängig. Ein KIC soll eine Lebensdauer von sieben bis fünfzehn Jahren haben. Die interne Organisation und Zusammensetzung sowie der Zeitplan und ihre Arbeitsmethoden werden durch die KICs selbst bestimmt. Teilnehmer eines KICs können Organisationen sein, die im Wissensdreieck von Hochschulbildung, Forschung und Innovation tätig sind, mindestens jedoch drei Partnerorganisationen, die in verschiedenen Mitgliedstaaten ansässig sind.

Nachwuchswissenschaftler/innen wird die Möglichkeit gegeben, akademische Grade und Abschlüsse in Verbindung mit Hochschulbildungstätigkeiten von den teilnehmenden Hochschuleinrichtungen nach nationalen Vorschriften und Zulassungsverfahren zu erlangen. In den Vereinbarungen zwischen dem EIT und den KICs ist vorzusehen, dass diese akademischen Grade und Abschlüsse auch als akademische Grade und Abschlüsse des EIT bezeichnet werden können.

KICs im Kontext von Horizont 2020

In der Laufzeit von Horizont 2020 sind insgesamt fünf neue KICs zu folgenden Themenfeldern geplant und teilweise bereits umgesetzt:

2014

  • Innovation für gesundes Leben und aktives Altern
  • Rohstoffe – nachhaltige Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung und Substitution

2016

  • Food4Future (Lebensmittel für die Zukunft) – nachhaltige Lebensmittelkette von den Ressourcen bis hin zu den Verbrauchern
  • Mehrwert in der Fertigung

2018

  • Urbane Mobilität
     

KICs von 2014

Das EIT hat am 11. Dezember 2014 die Auswahl der beiden neuen KICs bekannt gegeben. An beiden Konsortien sind namhafte deutsche Organisationen aus Bildung, Forschung und der Wirtschaft beteiligt. Beide KICs sind nun operativ. Für sie stehen bis 2020 jeweils bis zu 240 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zu Verfügung.

Themenfeld "Innovation für gesundes Leben und aktives Altern": EIT Health
Kolokationszentren: London (UK/Irland), Stockholm (Skandinavien), Barcelona (Spanien), Paris (Frankreich), Heidelberg (Deutschland), Rotterdam (Belgien-Niederlande)

Themenfeld "Rohstoffe": EIT Raw Materials
Kolokationszentren: Ostseeregion (Espoo, Finnland), Zentraleuropa (Metz, Frankreich), Osteuropa (Wroclaw, Polen), Nordeuropa (Luleå, Schweden), Südeuropa (Rom, Italien), Westeuropa (Leuven, Belgien)

KICs von 2009

Die ersten durch das EIT geförderten KICs wurden am 17. Dezember 2009 bekanntgegeben und haben im Frühjahr 2010 ihre Arbeit aufgenommen. Allen Projekten ist eine starke deutsche Präsenz in Bezug auf Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen gemeinsam:

Themenfeld nachhaltige Energie: KIC InnoEnergy
Kolokationszentren: Baden-Württemberg, Grenoble, Barcelona, Eindhoven-Leuven, Stockholm

Themenfeld Klimawandel - Anpassung und Vermeidung: Climate-KIC
Kolokationszentren: London, Zürich, Großraum Berlin, Großraum Paris, Randstad

Themenfeld nächste Generation der Informations- und Kommunikationsgesellschaft: EIT Digital 
Kolokationszentren: Stockholm, Helsinki, Berlin, Paris, Eindhoven


 

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