Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ist am 31.12.2013 ausgelaufen. Diese Seite dient lediglich zur Information und wird nicht mehr aktualisiert. Informationen zu Horizont 2020, dem neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, finden Sie unter www.horizont2020.de.
Donauraum

Donauraum

Die Donauregion ist für Deutschland ein strategischer Kooperationsraum. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) engagiert sich seit längerer Zeit in der Förderung von Forschung und Innovation in der Donauregion. Im Februar 2013 veröffentlichte das BMBF eine Bekanntmachung zum Auf- und Ausbau innovativer FuE-Netze mit Partnern in Donauanrainerstaaten. Gegenwärtig läuft die Begutachtung der eingereichten Projektskizzen.

Mit der EU-Strategie für den Donauraum, die 2011 beschlossen wurde, ist das Ziel verbunden, Investitionen in strategischen Bereichen in der Region anzuregen. Auf der Grundlage regionaler und nationaler "Forschungs- und Innovationsstrategien der intelligenten Spezialisierung" (RIS3) sollen lokale Stärken zur vollen Entfaltung gebracht und europäische, nationale und regionale öffentliche Fördergelder effizienter und besser aufeinander abgestimmt eingesetzt werden.

Die dafür notwendigen Voraussetzungen werden gegenwärtig im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten für das kommende Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont 2020, und die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds der EU-Kohäsionspolitik (ESIF) geschaffen. Sie zielen auf eine bessere Arbeitsteilung und gleichzeitig engere Verzahnung der EU-Programme für Forschung und Innovation ab. Wesentliche Elemente dieses Ansatzes sind spezifische Maßnahmen in Horizont 2020 zum Schließen der Innovationslücke in Europa und die Ausweitung der Beteiligung an EU-Forschungs- und Innovationsprogrammen ("widening the participation") einerseits und die Konzentration der ESIF-Mittel u. a. auf Forschung, technologische Entwicklung und Innovation sowie die Einführung der RIS3 als Vorbedingung für die Zuweisung der ESIF in den EU-Mitgliedstaaten und –Regionen andererseits.

Insbesondere der Cluster zur intelligenten Spezialisierung soll die Donauregion als Pilotraum für die Integration und Koordinierung regionaler oder nationaler RIS3 auf makroregionaler Ebene entwickeln. Dieser Ansatz kann eine konstruktive Nutzung der regionalen Vielfalt stimulieren, Uniformität und Doppelungen in regionalen Investitionsschwerpunkten vermeiden und zur Erzeugung einer kritischen Masse für die Lösung der gemeinsamen großen Herausforderungen beitragen.

Kontakt

  • Matthias Woiwode von Gilardi

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1654
    • E-Mail-Adresse: Matthias.WoiwodevonGilardi@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de
 

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