Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ist am 31.12.2013 ausgelaufen. Diese Seite dient lediglich zur Information und wird nicht mehr aktualisiert. Informationen zu Horizont 2020, dem neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, finden Sie unter www.horizont2020.de.
Methodenzertifikat

Methodenzertifikat

Im 7. FRP haben Zuwendungsempfänger die Möglichkeit, sich die Methode mit der sie ihre Personal- und indirekten Kosten berechnen, zertifizieren zu lassen. Damit können sich Zuwendungsempfänger im Vorhinein die Einhaltung der vertraglichen Bestimmungen bei ihren Kostenabrechnung bestätigen lassen. Sie haben damit den Vorteil einer gewissen Zahlungssicherheit bzgl. ihrer Projektkosten, da Abrechungsfehler rechtzeitig festgestellt werden.

Das Zertifikat kann jederzeit während der Laufzeit des 7. FRP beantragt werden, frühestens mit Inkrafttreten der ersten Finanzhilfevereinbarung eines Zuwendungsempfängers. Ein von der Europäischen Kommission genehmigtes Methodenzertifikat ist für die gesamte Laufzeit des 7. FRP gültig, es sei denn, die Methode wird vom Zuwendungsempfänger geändert oder die Kommission entdeckt bei einer Prüfung die Nichteinhaltung oder einen Missbrauch der Methode. Auf Wunsch des Zuwendungsempfängers kann die Methode auch rückwirkend für bereits laufende, noch nicht abgeschlossene Projekte angewandt werden.

Die Kosten des Methodenzertifikats sind ebenso wie die Kosten für eine Prüfbescheinigung erstattungsfähig. Allerdings können die Kosten für die Ermittlung der jeweiligen Methode nicht abgerechnet werden. 

Es wird zwischen zwei verschiedenen Methodenzertifikaten unterschieden:

  • Methodenzertifikat für Personalkosten und indirekte Kosten (Certificate on the Methodology = CoM)
  • Methodenzertifikat für Durchschnittspersonalkosten (Certificate on the Methodology of Average personnel costs = CoMAv)

Zuwendungsempfänger mit einem CoM haben den Vorteil, dass sie für Zwischenzahlungen keine Prüfbescheinigung brauchen, auch wenn sie die 375.000 € Fördersumme überschritten haben.

Für die Abrechnung von Durchschnittspersonalkosten ist ein Methodenzertifikat (CoMAv) nicht mehr erforderlich, solange die neuen Akzeptanzkriterien der Kommission eingehalten werden. Das CoMAv bleibt für Zuwendungsempfänger allerdings weiterhin eine Option, sich im Voraus hinsichtlich der Vereinbarkeit ihrer Methode mit dem 7. FRP zu vergewissern.

Zur Erstellung eines Methodenzertifikats ist das vorgegebene Formular E (Annex VII) zu verwenden.

Der „Leitfaden für Begünstigte und Prüfer zu Bescheinigungen, die von externen Prüfern ausgestellt wurden“ beschreibt das Antragsverfahren und enthält weitere Informationen.

Der Antrag auf Erteilung eines Methodenzertifikats ist per Email an RTD-FP7-Cost-Methodology-Certification@ec.europa.eu zu richten. Weitere Unterlagen sind erst auf Rückmeldung der Kommission einzureichen. 

Dokumente

Kontakt

  • Liane Lewerentz

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1652
    • E-Mail-Adresse: liane.lewerentz@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de/ruf.htm
  • Alexandra Burgholz

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Straße 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 030 / 67055-737
    • E-Mail-Adresse: alexandra.burgholz@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de/ruf.htm
 

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